00:00:00:
00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zu PZ Nachgefragt im Podcast der pharmazeutischen Zeitung.
00:00:20: In dieser Folge geht es um die Wechseljahre, deren mediale Präsenz.
00:00:30: Mein Name ist Isabel Weinert.
00:00:32: Ich bin Apothekerin, Redakteurin bei der pharmazeutschen Zeitung PTA Forum und ich spreche mit einer Expertin auf dem Gebiet der Frauenheilkunde Profisorin Petra Stute von der Frauentjenig des Inselspitals in Bern.
00:00:48: Herzliche Konnen, Frau Stute!
00:00:50: Ja ganz herzlich willkommen und danke für die Einladung!
00:00:53: Sehr gerne.
00:00:55: Ich fange erst mal damit an, dass das Thema Wechseljahre ja seit ein paar Jahren regelrecht boomt in den Medien und auch in den sozialen Medien.
00:01:06: Und manchmal hat man den Eindruck, übertrieben und geht so auch mitunter in die Richtung, dass man wenn man keine Ormonalsatztherapie nimmt einen Fehler machen könnte.
00:01:21: Wie schätzen Sie die mediale Aufmerksamkeit für das Thema ein?
00:01:27: Ich freue mich natürlich erst mal, dass das Thema Wechseljahre an medialer Aufmerksamkeit gewonnen hat.
00:01:34: Das ja über viele Jahre, wenn ich sogar zwei Jahrzehnte sehr stiefmütterlich behandelt worden ist.
00:01:41: und sie haben völlig recht in den letzten drei bis fünf Jahren hat das Interesse sehr gestiegen an dem Thema, was auf der einen Seite eben mit einem Medien oder auch an den umliegenden Ländern wie zum Beispiel England liegt.
00:01:57: Dort hat vor allen Dingen das Interess sehr stark zugenommen an den Wechseljahren aber natürlich auch die Frauen die betroffen sind, dass sie eben auch zunehmend das nicht akzeptieren möchten.
00:02:08: Dass Sie bestimmte Symptome haben und Sie möchten gerne mehr Informationen haben und sie möchten auch gerne Behandlungsoptionen dargestellt
00:02:15: bekommen.".
00:02:16: Jetzt ist es ja nicht ganz so einfach da... Als Frau, die medizinisch nicht bewandert ist, die Spreuform weizen zu trennen.
00:02:25: Also es werden manchmal eben auch Aussagen getroffen über die man so ein bisschen steupert.
00:02:31: Woran kann man sich denn da orientieren als Frau?
00:02:35: Die sich wirklich seriös informieren möchte zum Thema.
00:02:40: Ich denke, die beste Informationsquelle ist tatsächlich immer noch der Frauenarzt, die Frauenärzten aber eben auch die Apotheken.
00:02:50: Es gibt mit Sicherheit auf viele Fachgesellschaften und auch Homepages, die objektiv und seriös informieren.
00:02:58: Aber ich stimme ihn völlig zu.
00:03:00: als Laie ist es sehr schwierig hier zu unterscheiden was im Prinzip wissenschaftlich basiert richtig ist und welche Informationen vielleicht auch übertrieben sind.
00:03:11: Das heißt am besten ausgebildet in den Bereichen nach wie vor Frauenärzte und Frauenärztinnen.
00:03:17: Weil wir jetzt Sie befragen dürfen und sie eine absolut seriöse Quelle sind, komme ich jetzt mal zu den etwas wissenschaftlicheren Fragen an der Stelle.
00:03:28: Welche Frauen sollten denn besonders sorgfältig abwägen, ob eine Hormonersatztherapie für sie infrage kommt?
00:03:35: Grundsätzlich gilt das eigentlich für alle Frauen da eine Hromonersatzerapie ein Medikament ist Und bei jedem Medikament braucht es eine Indikation für die Gabe dieses Medikaments.
00:03:49: Es gibt natürlich auch bestimmte Kontraindikationen, die berücksichtigt werden sollten und das bedeutet dass jede Frau die Wechseljahresbeschwerden beispielsweise hat und darüber nachdenkt diese Behandeln zu wollen, dass diese Frau eben eine fachärztliche Beratungsstelle aufsucht und dann eben auch die verschiedenen Möglichkeiten der Therapien hervorgestellt bekommen.
00:04:14: Und dann eben eine sogenannte informierte Entscheidung treffen kann, welche Therapie für sie im Einzelfall die Richtige ist.
00:04:21: Natürlich kann man auch seine Meinung im Laufe der Jahre oder Monate ändern.
00:04:26: Das heißt es kann sein dass vielleicht am Anfang den Beschwerden noch nicht so stark ausgeprägt sind das vielleicht mit alternativen Therapieansätzen schon viel erreicht werden kann.
00:04:36: Wenn aber zum Beispiel die Beschwerdeintensität zunimmt und die Lebensqualität sehr leidet, dann spielen die Hormone natürlich schon eine große Rolle.
00:04:45: Aber nochmals ist es ganz wichtig, die Indikation muss gegeben sein und viele Symptome, die häufig gerade so im Social-Media Bereich den Wechseljahren zugeordnet werden können, natürlich grundsätzlich auch ganz andere Sachen haben.
00:04:59: Das heißt das allerwichtigste ist schon mal überhaupt zu klären Ist das, was eine Frau verspürt tatsächlich nur den Wechseljahren zuzuordnen oder gibt es möglicherweise andere Gründe die dann auch anders behandelt werden sollten?
00:05:14: Genau.
00:05:14: Das ist so ein bisschen den Eindruck, den man manchmal auf Social Media gewinnt dass Frauen mit unter da zu neigen jede Missempfindung und jedes Symptom dem wechseljahren zuzuortnen.
00:05:27: Das kann natürlich dann auch schwierig sein wenn man sich nicht an einen Arzt wendet Das klärt.
00:05:34: Besondere Furcht haben glaube ich immer noch Frauen vor dem möglichen, wenn auch sehr geringen Prostkrebsrisiko durch eine Hormonersatztherapie.
00:05:46: können Sie das vielleicht nochmal in Zahlen abbilden?
00:05:51: Ja also die Hormonasatzterapie, wenn sie aus Östro-Gem und einem Gelbcropperhormon, also einem Gästergen besteht.
00:06:00: Und das ist tatsächlich bei den meisten Frauen der Fall, weil immer wenn die Gebärmutter noch vorhanden ist muss ein Ostrogen mit einem Geldkörperhormon auch kombiniert werden.
00:06:11: Aber dass es jetzt beim Thema Brustkrebs wichtig ist, dass wir von Ostrogenen und Gästergene-Therapien sprechen, was zum Beispiel eine reine Ostrogene Therapie verabreicht wird, was nach einer Gebärmütter Entzernung meistens möglich ist, ist das nicht z.B.
00:06:26: mit einem erhöhten Brustkriegsphysikoverbunden?
00:06:29: Das heißt, der Sorgeverbrustkitz betrifft also vor allem die Oestrogen Plus-Gästergene Therapie.
00:06:36: Und hier ist es eine Frage der Therapiedauer.
00:06:40: und wir können uns jetzt zum Beispiel vorstellen dass wenn wir heute hier tausend Frauen wären und wir wären alle nach der Nanopause und sie werden alle zwischen fünfzig und vierundfünfzig Jahre alt und wir würden jetzt einfach fünf jahrelang gar nichts machen und wir treffen uns in fünf Jahren wieder
00:06:57: und fragen
00:06:57: mal in die Runde, wie viele Frauen von diesen tausend Frauen in der Zwischenzeit die Diagnose Brustkrebs bekommen haben.
00:07:05: Und dann werden es vierzehn von den Tausendfrauen sagen ich.
00:07:09: Das ist im Grunde das altersbezogene Basisrisiko für Brustkriegs.
00:07:14: Wenn wir uns jetzt vorstellen, wir hätten tausende Frauen auch alle wieder nach der Menopause und alle sind zwischen fünfzig und vierundfünfzig Jahre alt Und die gehen jetzt alle mit einem östrogengästergenpräparat nach Hause und betreffen uns wieder, alle in fünf Jahren.
00:07:29: Und fragen wiederum in die Runde wie viele von diesen tausend Frauen jetzt die Diagnose Brustkrebs in den zurückliegenden fünf Jahren bekommen haben?
00:07:39: Dann werden sie zehn aufteilen.
00:07:42: Das heißt wir haben drei zusätzliche Brustkriegsfälle unter einer östrogengästerigen Therapie, die fünf Jahre lang eingesetzt wird.
00:07:52: Das heißt, das Risiko ist zwar erhöht, gilt aber als niedrig erhöht und das Risico ist vergleichbar mit kein Sportmachen, mit zu viel Alkohol trinken oder auch mit Übergewicht und Fettleidigkeit.
00:08:07: Genau!
00:08:07: Weil da hat man manchmal den Eindruck dass das zum einen auch noch etwas überbewertet wird und zum anderen Frauen außer Acht lassen, welche hohen Wesiken eben ein ungesunder Lebensstil für die Pruskripswahrscheinlichkeit mit sich bringt.
00:08:26: Umgekehrt.
00:08:28: Die Frage gibt es denn, neue Daten ob auf Frauen nach einer Prostkrebserkrankung eine Hormonersatztherapie machen können?
00:08:39: Das ist die Antwort.
00:08:40: zumindest für die Ganzkörper-Hormontherapie nach wie vor Nein.
00:08:44: Okay.
00:08:44: Das bedeutet eine Östrogengäste G-Therapien oder auch eine Ganzkörpertherapier mit Oestrogenen ist nach einer Brustkriegserkrankung weiterhin kontraindiziert.
00:08:56: In den letzten Jahren ist die vaginale Estorientherapie bei Brustkricks erkranken Frauen etwas liberalisiert worden, das bedeutet wenn zum Beispiel Scheitentrockenheit Reizblase schmerzen beim Geschlechtsverkehr vorhanden sind und die nicht hormonellen Therapien mit bestimmten Cremes oder Genesten ausreichen dann kann man trotz Brustkreis Erkrankung bei diesen Frauen auch eine ultraniedrig dosierte Estrioltherapie in Erwägung ziehen.
00:09:27: Das
00:09:27: heißt, geht dann wirklich nur um die lokale nicht körperhormonsorgsame Hormontherapien?
00:09:34: Ja!
00:09:34: Dann noch eine Frage zum Progästarun.
00:09:38: Wenn man das vaginal appliziert soll dass ja die Gebärmutter Schleimhaut im Rahmen einer Hormonasatztherapie Genauso gut schützen wie die Oralegabe, ist das dann ärmer an Nebenwirkungen auch in Bezug auf das Brustkrebsrisiko?
00:09:55: Das wissen wir nicht.
00:09:56: Weil offiziell ist die vaginale Gabe von Progesterone im Rahmen einer Hormon-Erwerbstheratie nicht zugelassen.
00:10:05: D.h.,
00:10:06: nur die geschluckte, also die orale Progesterongabe ist zugelassene für den Schutz der Gebärmutter Schleimhaut Hormonersatztherapie und es wird aber sehr häufig auch vaginal Progesterone eingesetzt.
00:10:22: Und da es aber eben offiziell dazu gar keine Indikation gibt, kann man sich vorstellen dass es auch nicht die entsprechenden Studien gibt, die jetzt untersucht hätten ob die Gabe von Oestrogen plus vaginalen Progesteron über mehrere Jahre dann mit einem anderen Brustkrebsrisiko verbunden ist als geschluckte Progesterone-Gabe in Kombination mit einem ganz körperen Hormon.
00:10:50: Das heißt, in der Praxis, dass wir alle Frauen auch wenn sie sich für eine vaginale Progestorontherapie offlabel entscheiden, das wir hier die Beratung genauso durchführen wie als wenn Sie das Progesteron schlucken würden?
00:11:05: Ja weil da eben noch keine validen Daten zuvor liegen.
00:11:11: Jetzt könnten Frauen ja auf die Idee kommen, nur ein Estrogenpräparat nehmen zu wollen um eben die negativen möglichen Wirkungen eines Gästergens nicht zu haben.
00:11:24: Das geht aber bei Frauen mit Gebärmutter auf gar keinen Fall.
00:11:29: oder gibt es da auch kann man sagen in einer Millimenge Estrogen darf man das?
00:11:36: Tatsächlich wird von allen internationalen Fachgesellschaften empfohlen immer, wenn die Gebärmutter da ist und man sieht eine ganz körperöstrogentherapie.
00:11:46: Dass man eine adäquate Gästergentherapie benötigt in der Gebärmutterschleimhaut vor Wachstum und auch einer Kriegserkrankung zu schützen.
00:11:58: Und es gibt eben noch
00:11:59: keine
00:12:00: Grenzwert für eine bestimmte Oestrogensosis unter der man sagen könnte, dass wenn Sie diese Dosis nehmen das dann sicher die Gebärmuttersteinheit nicht wext.
00:12:16: Also deswegen, denn man bräuchte ja quasi diesen Art Sicherheitsgrenze also ob das jetzt von Serokonzentrationen von Oestrogen oder eben wenn man Biozine der Schleimhaut macht, dass man mit ganz tiefen Östergien- Dosierungen damit keinen Einfluss hätte auf das Endometrium.
00:12:38: Das bezahlt nicht und solange es das nicht gibt, sollten alle Frauen mit Gebärmutter zusätzlich zu dem Östergen auch ein Westergen bekommen einfach um das Risiko für einen Endometriom also Gebärmutterschleimholzkrieg nicht zu erhöhen
00:12:54: Weil das ist ja doch ganz erheblich, habe ich gelesen.
00:12:57: Wenn man jetzt nur Öztrogen anwendet und noch eine Gebärmutter hat dann ist es ja doch ein hohes und vermeidbares Risiko dass eine Frau damit eingeht.
00:13:08: Um nochmal zurückzukommen auf Social Media da Wollte ich Sie fragen, da gab es kürzlich eine Ärztin die hat gesagt einer Hormonersatztherapie sei der beste Schutz für Frauen vorm Altenheim.
00:13:23: Das fand ich etwas provokativ!
00:13:26: Hat sie recht?
00:13:27: Tatsächlich vielleicht ein bisschen... Also was man natürlich nicht vergessen darf ist das ist eigentlich die Basis und die Basi ist natürlich immer lebensstil.
00:13:37: Und dieser Lebensstil Optimierung, die orientiert sich vor allen Dingen an Herz-Kreislauf-Risikofakturen.
00:13:45: Weil nach wie vor Herzkreislauferkrankungen die Haupttodesursache auch von Frauen sind.
00:13:52: Das heißt diese Basismaßnahmen im Bereich bewunderter Lebensstile das wäre zum Beispiel dass der Blutdruck normal ist aber gegebenenfalls auch Medikamente normal eingestellt wird Dass die Blutzeckwerte normal sind, dass das Körpergewicht normal ist.
00:14:09: Dass der Schlaf gut ist und sich gesund ernährt.
00:14:13: Dass man auch Frauen verzichtet, dass man Sport treibt.
00:14:16: Das sind einige Basismaßnahmen.
00:14:19: Wenn man sich daran orientiert hat man tatsächlich schon sehr viel gewonnen und hat auch schon seinen Risiko für Herzkreisterserkrankungen oder auch daran zu versterben, schon signifikant reduziert.
00:14:31: Und wenn man jetzt da noch einen Schritt weiter denkt und überlegt, was könnte ich genug tun, neben diesen Lebensstilfaktoren um irgendwie weiterhin gesund zu bleiben?
00:14:41: Dann kommt natürlich schon
00:14:43: auch die Frage
00:14:43: nach den Hormonen mit entstehen.
00:14:46: Und immer dann, wenn ihr jetzt beschwerend da seid, dann wissen wir ja das ist eine klare Indikation Die Lebensqualität wird dadurch verbessert werden Und dann wäre das, wie gesagt nach Berücksichtigung auch möglicher Kontraindikationen, wäre das eine Möglichkeit.
00:15:02: Wir wissen auch dass die Östrogene zum Beispiel das Risiko für Diabetes reduzieren und dass auch der Stoffwechsel günstig beeinflusst wird, dass unter einer östrogengestadientherapie das Darmkriegsrisiko sinkt und gerade auch wenn man innerhalb von zehn Jahren nach der Menopause mit den Hormonen beginnt dass da auch ein gewisser Schutz für Herz und Fahrten gegeben ist.
00:15:26: Also von daher kann man schon sagen, es sind auch noch viele positive Effekte der Hormone dar.
00:15:32: Die sind aber keine Hauptindikationen und das wichtig.
00:15:36: Das heißt die Hauptindokation für eine Hormontherapie ist nach wie vor die klimakerischen Beschwerden und auch osteoporose Profilaxe bei Frauen mit einem erhöhten Osteoporosis Risiko.
00:15:49: Und natürlich auch bei den Frauen, die sehr jung der Menopause erleben, also vor dem fünfundsverzichtsten Lebensjahr.
00:15:56: Und da ist tatsächlich die Hormontherapie nicht nur indikiert zu überhanden von Wechseljahresbeschwerden sondern auch zur Prävention von chronischen und nicht übertragbaren Erkrankungen wie Osteoporose, Herzinfarkt und Demenz.
00:16:11: Also für diese sehr jungen menopausalen Frauen bestimmt die Aussage auf jeden Fall bei den Frauen in Durchschnittsalter die Da gibt es viele Vorteile, die aber alleine für sich betrachtet.
00:16:26: Mehrheitlich keine Indikation sind und die Basis ist eigentlich immer also wirklich Lebensstil, Optimierung und dann kann man auch noch über die Vorteile darum ohne nachdenken.
00:16:37: Mir ist noch was gerade lustigerweise gestern über den Weg gelaufen in den sozialen Medien mit.
00:16:43: Und zwar wird da propagiert, man solle sich die eigentlich lokal auf die Scheidenschleimwand auftratragen der Estradiolcreme ins Gesicht schmieren.
00:16:54: das würde die Hautqualität verbessern und kleine Fältchen mildern.
00:17:00: Das ist aber wahrscheinlich nicht so sinnvoll.
00:17:03: Also das gibt es natürlich immer wieder, dass ich so rufe, dass man einfach die vaginale Oestrogencreme auch an anderen Stellen aufträgt.
00:17:10: Aber im Grunde muss man sagen, ja also die Haut profitiert schon von den Oestogenen weil die Bindegewebs produzierenden Zellen in der Haut werden durch Oestrogene angeregt, Collagenfasern zu produzieren und auch Höhleronsöre, damit man sonst viel Geld vom Außen reinspritzt.
00:17:29: aber
00:17:29: Dieser Effekt ist im Prinzip von der Ganzkörper-Oestrogentherapie abhängig.
00:17:35: Das heißt, diese günstigen Effekte auf die Haut sind auch im Studien sehr gut nachgewiesen worden aber immer für die Ganzkörperhormontherapien.
00:17:45: Das heisst, die Frage ob jetzt wenn man keine Ganzk Körperhormontherapier hat und nur in Gesicht die vaginale Oestrogen Therapie auftritt, ob das tatsächlich so den Wahnsinnsunterschied macht.
00:17:59: Und es gibt natürlich jetzt auch nicht die gleichen Studien zu, wie es die für die Ganzkörperhormontherapie wird.
00:18:06: Aber wie gesagt, eine Ganzkörperastrogentherapie hat schon einen günstigen Einfluss auf das Hautbild.
00:18:10: Das stimmt!
00:18:11: Ja
00:18:11: genau.
00:18:12: nur wenn man sich vorstellt dass Großflächiger lokal aufzutragen weiß man ja auch nicht wie viel da im Zweifel dann doch reserviert wird oder so.
00:18:23: Sollte man also besser die Finger davon lassen.
00:18:27: Was wären denn so die besten Tipps, die Sie Apotheken-Teams mitgeben würden?
00:18:32: gerne wenn sie Patientinnen mit Wechseljahresbeschwerden beraten?
00:18:38: Ich würde es also erstens in den Apothekten ja wirklich sehr häufig primäre Anlaufstellen und dieses Potenzial sollte man auch unbedingt nutzen.
00:18:47: Und sowohl im Sinne von Ausklärungsarbeit als wenn zum Beispiel Frauen bestimmte Symptome schildern, dass vonseiten der Apotheke vielleicht auch nachgefragt werden kann, wie ist denn ihr Zyklus?
00:19:00: Was haben Sie denn noch für Beschwerden?
00:19:02: Was hat sie denn schon ausprobiert?
00:19:04: und dann auch ein bisschen versuchen abzuschätzen.
00:19:07: Wenn jemand noch gar nichts gemacht hat, könnte man jetzt ja problemlos auch erst mal was freiverkäufliches auf ganz sicher Basis probieren.
00:19:16: Aber wenn zum Beispiel bei Nachfragen sich herausstellen, da sind es doch irgendwelche Vorerkrankungen mit im Raum die Symptome mit begünstigen könnten Oder eine Patientin hat schon Digiasis probiert und es bringt nichts.
00:19:30: Oder eben, wenn auch über Blutungsstörungen gesprochen wird das sind immer alles Gründe um dann weiter an den Arzt oder die Ärztin zu leiten.
00:19:37: Aber ich denke mal ganz viele auf wirklich so Basis wissen kann tatsächlich von den Apotheken sehr gut vermittelt werden.
00:19:46: Das freut uns natürlich auch, dass wir dazu beitragen können in den Apotheken.
00:19:51: Ja damit wären wir schon am Ende.
00:19:54: ich bedanke mich ganz herzlich bei Ihnen für die vielen Informationen und das sie uns da auch auf den neuesten Stand gebracht haben und ja hoffe dass wir uns bald mal
00:20:13: widersprechen!